Das Danach

Nach dem Tode gibt es mehrere Möglichkeiten für die leblose Hülle, je nachdem was man an finanziellen Mitteln zur Verfügung hat. Die sicherlich günstigste Methode ist die, den Körper beim Tierarzt zu belassen. Der Tierkörper wird dann über eine Tierkörperbeseitigungsanlage weiterverarbeitet.

Daher entschließen sich viele Tierhalter ihr Kaninchen lieber mit nach Hause zu nehmen und im eigenen Garten zu beerdigen. Doch Vorsicht! Hier gibt es je nach Gemeinde gesetzliche Regelungen. Diese besagen oftmals, dass einzelne Körper von Heimtieren im eigenen Garten beerdigt werden können, wenn sich das Grundstück nicht in einem Wasserschutzgebiet befindet, wenn sich keine öffentlichen Wege und Plätze in der Nähe befinden und eben wenn der Körper mit mindestens 50 cm Erde (gemessen vom Rand der "Grube") bedeckt ist. Allerdings können Gemeinden noch immer Ausnahmeregelungen haben, die Gültigkeit besitzen. Etwas schwammig ist leider die Aussage "nicht in der Nähe von öffentlichen Wegen und Plätzen". Wege sind ja leider meist in der Nähe, sofern man keinen Einsiedlerhof besitzt. Ist der Garten nur angemietet, sollte man die Möglichkeit des Beerdigens zudem mit dem Vermieter klären.

In vielen Städten gibt es mittlerweile Tierfriedhöfe, auf denen man zu unterschiedlichen Konditionen sein Tier beerdigen kann. 

Eine weitere Alternative ist es den Körper einäschern zu lassen. Diesen Service übernehmen oftmals Tierärzte. Das heißt sie besprechen mit dem Tierhalter, welche Einäscherung (Einzel- oder Sammeleinäscherung) vorgenommen werden soll und welche Tierurne gewünscht ist. Anschließend wird der Tierkörper an einen Boten übergeben, der ihn zum Krematorium bringt. In der Regel erhält der Tierhalter nach 3-7 Tagen die Urne mit den Überresten des verstorbenen Kaninchens zurück. Anstelle von Urnen gibt es weitere Möglichkeiten, aus der Asche eine schöne Erinnerung zu gestalten. Eine Auflistung gibt es in unseren Linktipps.

 

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