In eigener Sache

Wer sich einmal die Zeit nimmt und auf der Homepage von Tierheimen oder Kaninchenschutzorganisationen einen Blick  auf die zu vermittelnden Kaninchen wirft, wird Dutzende finden. Es gibt mehr Kaninchen, als das es Interessenten gibt.

Und dennoch wird bewusst vermehrt. Hierbei sprechen wir gar nicht die professionellen Züchter an, die auf die Vererbungslehre achten. Vielmehr sind es ganz bewusste Hobbyvermehrer, die dazu beitragen, dass die Flut an Kaninchen nicht gestoppt wird und die Zahlen heimatloser Tiere unverändert hoch bleibt.

Solche Tiere landen meist im Baumarkt und Gartencenter, denen es letztlich egal ist, ob die Elterntiere reinrassig waren und ob der "Vermehrer" die Genetik beachtet hat. Hauptsache "billige" Kaninchen, die man mit sehr viel (meist sinnlosem) Zubehör an den Käufer bringen kann. bunny-in fordert seit langem das Verbot zum Verkauf von Kaninchen in derartigen Märkten. Leider ist die Bundesregierung bislang "taub" auf diesem Ohr. Wir bitten daher Kanincheninteressierte um diese "Geschäfte" einen Bogen zu machen! Jungtiere gibt es zu genügend in Tierheimen oder in Pflegestellen. Vielleicht nicht direkt vor der Haustür - vielleicht zwei, drei Ortschaften weiter. Wer sucht, sich umsieht wird fündig!! Denn geht die Nachfrage an den Tieren zurück, werden sich Baumarkt und Gartencenter eher von einem Weiterverkauf verabschieden und sich wieder ihrem Schwerpunkt widmen (dem Gartenzubehör bzw. dem Bau/Handwerk). 

Weitere Appelle

Kaninchenschutz: "Nein - zu Kaninchennachwuchs"