Zucht und Genetik

"Kaninchenzucht ist das Zusammensetzen eines unkastrierten Rammlers und einer Häsin." 

Das denken leider viele, dies ist jedoch nur die halbe Wahrheit!
Zur Zucht gehören sehr viele wichtige Aspekte, mit denen man sich vor dem Vorhaben intensiv auseinandersetzen muss.

So einfach die Vermehrung ist, sie gehört in erfahrene, verantwortungsbewusste Hände. Kenntnisse in Genetik (Vererbungslehre) und Kaninchenzucht müssen zwingend vorhanden sein, ebenso entsprechend geeignete Rassetiere.

Zum einen ist die Vererbungslehre (Genetik) sehr wichtig! Wikipedia schreibt dazu: "Die Genetik des Hauskaninchens im Sinne der Rassekaninchenzucht beschäftigt sich vor allem mit der Vererbung äußerer, rassetypischer Merkmale, besonders der Fellfarbe, der Haarlänge und Haarstruktur sowie der Körpergröße des Hauskaninchens."

Das klingt relativ einfach, wenn man sich jedoch in dieses Gebiet einliest und das Gespräch mit einem professionellen Züchter sucht, wird relativ schnell deutlich, was hinter "Zucht" tatsächlich steckt!

"Was kann denn schon passieren, wenn man die Genetik mißachtet?"

Mißbildungen (z.B. von Gliedmaßen) und andere Körperschäden, partielle Langhaarigkeit, Wachstumsstörungen, Oberkieferverkürzungen und vieles mehr! Möchte man das wirklich riskieren? Wenn man bewusst vermehrt, sprich züchten möchte, sollte man dies wirklich mit dem notwendigen Fachwissen tun und sich hier einem professionellen Zuchtverein anschließen.  

Wichtige Links

Einblick in die Vererbungslehre