Kaninchenkrankheiten A-Z

Magenwurm-Befall

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bunny-in Tipp

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  • Kotprobe mitnehmen

 


Magenwurm-Befall (Graphidium strigosum)

Eher selten kommen Magenwürmer bei Kaninchen in Innenhaltung vor. Häufiger sind sie bei Wildkaninchen und Kaninchen in Außenhaltung mittels Kotprobe nachzuweisen.

Hauskaninchen erkranken i.d.R. durch das von Larven kontaminierte Grünfutter. Durchaus möglich ist, dass auch mittels Frischfutter ein Befall beim Kaninchen verursacht werden kann.

Die Würmer befallen nicht nur Magen, sondern auch Dünndarm. 

Ein leichter Befall bleibt meist symptomlos - als Halter bemerkt man eher nichts. Vermehren sich die Würmer jedoch, kann es zu Störungen des Allgemeinbefindens kommen. Das Tier frisst mitunter nichts, hat Verdauungsstörungen, ist u.U. apathisch. Bei einem sehr hochgradigem Befall magert das Tier ab.

Die Diagnose auf Magenwürmer geschieht im Labor mittels Kotprobe.

Die Therapie erfolgt mit Panacur über 5 Tage. Anschließend sollte eine erneute Kotprobe untersucht werden. Auch die Partnertiere sind zu behandeln, da sie sich möglicherweise angesteckt haben könnten!

Ein Darmaufbau mittels bene bac und das ggf. Zufüttern mittels Critical Care oder ähnlichem, ist ratsam. 

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